Über mich


Mein Lebenslauf als Christ

Ehre sei Gott allein. "Danke, Jesus, für Deinen Tod am Kreuz, und für alle Heilungen und Befreiungen!"

Ich bin Gott sehr dankbar für alles und ich sage: "Gesegnet sei der Tag, an dem ich geboren bin!"

Man hat mir oft Worte nach Psalm 23 zugesprochen: 1 Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. 2 Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. 3 Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. 4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. 5 Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. 6 Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar. (N. Luth.)

Ich bin angekommen. Ich weiß, dass Gott nie zu spät kommt. Es ist noch nicht zu spät: Meine christliche Lebensreise habe ich in Kürze geschrieben.

"Herr, mach mich bereit für die Erweckung!" - so betete ich 1976. Herr, mach mich bereit für die Werke, die Du für mich vorbereitet hast, sage ich jetzt, während Gott an mir arbeitet.

Hier unten der Film mit P. Fey ist ab Minute 44 sehr aufschlussreich für mich:

Erweckungen erlebte ich in Wolfenbüttel, in Frankfurt, in Duisburg, in Leer und in Papenburg / Aschendorf und im Schwarzwald. In Wolfenbüttel und in Frankfurt ging es um Hingabe an Jesus; in Duisburg um meine Befreiung und um spontane Heilungen; in Leer (Ostfriesland) um Heilungen; und im Schwarzwald um Befreiungen vom Rauchen zweier Menschen. Und in Papenburg wird es jetzt konkret.

Danke Jesus

Mein Leben begann am 7. Dezember 1956 in Hannover als Sohn des polio-gelähmten Hellmuth Siegmund-Schultze und seiner Ehefrau Elisabeth Siegmund-Schultze. In einem Hannoveraner Krankenhaus wurde ich geboren; meine Mutter war stolz auf mich! Ich wuchs in Hannover-Kleefeld in einem liebevollen christlichen Elternhaus auf. Ich ging in Hannover-Zoo auf ein altsprachliches Gymnasium. Das heißt, dass ich Latein und Griechisch hatte und erst an dritter Stelle Englisch.

Ich breche das Schweigen

Nach 1. Mose 50 sage ich: Gott gedachte, es gut zu machen. Mir wird alles zum Besten dienen, auch das folgende Leid: Ich breche hier endlich das Schweigen. Ich war wohl 11 Monate alt. Eine Verwandte von uns, Tante Midel, besuchte uns als Mitglied der Freimaurer - kam in mein Zimmer und erschreckte mich sehr, indem sie sich in einen "Werwolf" verwandelte und mehr Böses machte. Denn ich lag in meinem Bett und schrie laut auf. Meine Mutter wusste zu erzählen, dass Tante Midel bei mir war und dass ich schrie. Dann wurde ich wie folgt krank. 

Ich bekam in 12/1957 eine gefährliche Gehirnhautentzündung - und meine Mutter weihte mich dem Herrn Jesus, weil sie mit Recht Angst um mich hatte. Dass meine Mutter mich dem Herrn Jesus geweiht hat, dafür bin ich Gott und ihr ewig dankbar!

Ich wurde in meinem ganzen Leben durchweg von Gott beschützt. Meine Eltern sangen mit uns an manchem Sonntag zum Frühstück: "All Morgen ist ganz frisch und neu / des Herren Gnad und große Treu!"

Die Musik habe ich immer geliebt. Ja, Musik war meinen Eltern sehr wichtig. Sie legten Brahms und Bach auf, als ich klein war. Als Jugendlicher begann ich, Geige und danach Gitarre zu spielen. Das Üben auf der Violine habe ich nicht lange durchgehalten; das Gitarrespiel dagegen schon.

Bekehrung zu Jesus

Jesus trat 1972 durch Gottes Gnade in mein Leben, als ich 15 war und als meine Schwester mich lieb ermutigt und in den CVJM Hannover gelockt hatte. Dort lasen wir in einer guten Bibelstunde im Johannes-Evangelium, Kapitel 11, über die Auferweckung des Lazarus (Lazarus, komm heraus!); es wurde uns der Herr Jesus nahegebracht; und ich wusste sofort intuitiv, dass ich zu Jesus wollte. Und ich bekehrte mich schnell zu Ihm, zu Jesus, dem Herrn aller Herren

Ich wollte von Jesus weitersagen: Erst war ich ein bisschen still damit, dann später machte ich meinen Glauben auch öffentlich. Ich erzählte einigen Mitschülern von meinem Glauben. Ein Lehrer hat mich ein wenig verspottet.

Unsere an Jesus gläubigen Eltern ermutigten uns, meine Schwester und mich, in die Kirchengemeinde zu gehen; sie zwangen uns nie. Die Baptisten in Hannover-Süd legten in mir 1972 bis 1976 - und auch später - eine gute Grundlage des christlichen Glaubens, besonders war uns Eckhard Schäfer sehr lieb. Eckhard sagte viel vom Evangelium von Jesus.

Was mich schon als Kind - vielleicht mit 10 Jahren - ansprach: "Das sollt ihr, Jesu Jünger, nie vergessen: / wir sind, die wir von einem Brote essen, / aus einem Kelche / trinken, alle Brüder / und Jesu Glieder.

Wenn wir wie Brüder beieinander wohnten, Gebeugte stärkten und der Schwachen schonten, dann würden wir den letzten heil'gen Willen des Herrn erfüllen.

Ach dazu müsse deine Lieb uns dringen! Du wollest, Herr, dies große Werk vollbringen, dass unter einem / Hirten eine Herde / aus allen werde."

Ich war von 1967 bis 1976 in einem humanistischen Gymnasium. Noch heute habe ich Probleme, die Evolutionstheorie aus meinem Kopf und aus den Gedanken loszuwerden. Weil unser Lehrer das so wollte, waren wir im damaligen Ostberlin hinter der Berliner Mauer - und besichtigten dort den "Thron Satans", den Pergamonaltar. Ab 1871 holte man jenen Altar nach Berlin. Ich bin heute davon überzeugt, dass der böse Humanismus-Geist, der in meinem Gymnasium vorherrschte, das so verursachte, damals um 1871, dass danach viel Böses kommen konnte. Damit meine ich hier zunächst den Geist der Berliner Erklärung und die Weltkriege. Ich sage mich am 23. 8. 2023 los vom Humanismus-Geist, im wunderbar starken Namen Jesus. Bibelausleger sagen, dass 1909 (Berlin. Erkl.) und 1933-1945 eine direkte Folge von der Geschichte um und seit 1871 (Gründung des Deutschen Reichs) waren, ungefähr als man den genannten Pergamonaltar nach Berlin brachte. Derek Prince sagt auch etwas "Starkes" zum Humanismus: im Video ab 19:42.

Taufe

Von 1974 bis 1976 entdeckte ich durch den Mitschüler Joh. K. die gute charismatische Bewegung, die zuerst in Braunschweig begann und dann auch nach Hannover kam. Joh. war etwa so alt wie ich.

Die charismatische Bewegung bestand aus Treffen in der "Kaffeetwete 3" in Braunschweig, aus den so genannten "Geschäftsleuten des vollen Evangeliums" in Braunschweig und in Hannover, aus der Öffnung eines Nonnenklosters in Hannover für "Gäste" (man baute im Kloster eine Mauer!) - und natürlich aus Treffen "hin und her in den Häusern", zum Beispiel in Celle.

Es waren in dieser erwecklichen Phase meistens amerikanische Gastprediger in Braunschweig und später in Hannover; John Andor und Steve Lightle zum Beispiel. 

"It was on a Sunday: Somebody touched me! I know, it was the hand of the Lord!" - Klingt das geheimnisvoll? Des Rätsels Lösung ist hier: Ich bin an einem Sonntag getauft worden! Das geschah in Hannover am 4. 1. 1976.

Eines Tages im Winter 1975/76 war Arthur Katz als Gastprediger in Braunschweig. Ich dachte damals daran, getauft zu werden. Ich nenne diese Taufe "Glaubenstaufe". Der liebe Arthur Katz war Jude und taufte öfter messianische Juden, die nicht in eine christliche Gemeinde hineingetauft werden wollten. Darum taufte er in Badewannen irgendwo privat. Es waren einige Taufwillige da. Darum versuchte Arthur Katz, diese Menschen dort in Braunschweig zu taufen, was aber aus Mangel an Gelegenheit nicht gelang. Ich erinnere mich, dass dies am 3. Januar 1976 war. So versuchten es die Leiter und Arthur am 4. Januar 1976 in Hannover wieder - und mit mehr Erfolg! Diese besondere Taufe fand am Sonntag bei den Klügels in Hannover-Kirchrode, Lothringer Straße 50, statt. Ich wurde dort mit einigen weiteren Täuflingen in einer Badewanne getauft!. Viel später ging ich verbindlich in die Baptistengemeinde in Hannover: Mein Pastor Helmut Sch. erkannte diese Taufe 1982 an, so dass ich Baptist wurde.

Badewannen-Taufe

Ich erzähle noch genauer von meiner Taufe - und von etwas, was dieser "Wannen-Taufe" vorausging: Es war am 3. oder 4. Januar 1976. (Das kann durchaus sein. Denn auch am 3. Januar war ich in Hannover und fuhr mit Kochs im Auto nach Braunschweig.) Ich musste dazu mit dem Fahrrad durch den Wald in Hannover fahren; ich glaube, so ungefähr abends um sieben oder so. Da ging mir die Luft aus dem einen Fahrradreifen! Ich fuhr aber trotzdem weiter. So zeigte ich, dass mir die Umstände gleichgültig waren und dass ich bestimmt jetzt getauft werden wollte (Nach Nehemia 1 sah ich nicht auf die widrigen Umstände)! Am 4. Januar 1976 wurde ich in Hannover von Arthur Katz getauft - in der Wanne bei Klügels.

Ich erinnere mich gerne an 1975 / 1976, nämlich an K.-H. Teismann, wie er einen jungen Mann durch Jesu Kraft befreite! Zu dieser Zeit wusste ich schon ziemlich intuitiv vom Blut Jesu und Seiner Kraft. - Überhaupt war jene Zeit in der charismatischen Bewegung sehr schön! Wir sangen oft tolle Lieder wie das Halleluja und hörten gute Predigten. - Irgendwann betete ich: "Herr, mach mich bereit für die Erweckung!"

Geistestaufe

Die "charismatische" Zeit - 1974 bis 1976 - mit John Andor und vielleicht besonders mit Steve Lightle und den vielen Christen war sehr wichtig für mich. Wir sangen biblische Lieder aus dem "Wort im Lied". Originalton Steve Lightle: "Ich liebe Jesus mit meinem ganzen Höörzen!" Und: "We need each other; wir brauchen einander." - Steve lag eies Morgens allein auf dem Zimmerteppich, weil er nach dem "Prompting" des Heiligen Geistes Hingabe machen sollte. Es gab gute Lehre und eine Vorbereitung für die Geistestaufe. Ganz genau erinnere ich mich an die Situation ca. 1975 oder 1976 mit Steve, als er uns heraus­forderte, Jesus laut zu bekennen, um die Geistestaufe zu bekommen. Wir bekannten: "Jesus ist mein Herr."

Geistestaufe? Ist das biblisch? Ich sage Ja. Auch kann ich beschreiben, was wir ganz natürlich taten, damals in der "charismatischen Erweckung", so 1974 bis 1976: Wir wollten von Gott mehr haben, wie Kinder. Wir wollten die Geistestaufe - oder den Heiligen Geist in mehr "Power", das wollten wir haben vom Herrn. Und wir erwarteten ganz natürlich, dass man am Sprechen in anderen Sprachen erkennt, dass es "da" ist.

Irgendwann danach bekam ich die Geistestaufe. Das Zeichen der Geistestaufe ist wie gesagt die "Sprache", die man bekommt und spricht. Ich bekam im Sommer 1976 von Gott, dem Geber aller guten Gaben, diese kraftbringende Gabe. Wer in Sprachen betet, der erbaut sich selbst.

Bibelschule Wolfenbüttel

Von 1976 bis 1977 war ich in einer Bibelschule, damals in Wolfenbüttel, wo ich sehr gute biblische Lehre bekam. Ich nenne diesen Lebensabschnitt kurz die "Wobü-Zeit" - und ich bin sehr dankbar für die Menschen wie zum Beispiel den jetzt schon verstorbenen sehr lieben Bob Humburg und all die wunderbaren Mitchristen in Wolfenbüttel! Und die Lehre zum Beispiel von H.-P. Grabe. Hans-Peter sagte wohl 20-mal: "Jesus muss uns groß werden; und dazu brauchen wir den Heiligen Geist." In Wobü gab es Wunder: Zunächst war in der Gebetsversammlung eine Frau, die sich wie eine Schlange wand und dann frei wurde, durch Gottes Kraft! Dann war ein Mädchen in der Bibelschule angemeldet, das im Rollstuhl saß, um später durch Gebet aus dem Rollstuhl aufzustehen. Hier in Wolfenbüttel bekam ich die schöne Verheißung: "Es wird ein Leben sein im Dienst der Heilung und ein Leben der Weisheit." Das Liedgut aus der damaligen Wolfenbüttel-Zeit kann ich jetzt noch singen! - Ich lernte: "Jesus ist doch der Sieger!"

Entstanden in der "Wolfenbüttel-Zeit"
Entstanden in der "Wolfenbüttel-Zeit"

Ich betete - wie oben beschrieben - zu Gott: "Herr, mach mich bereit für die Erweckung!" Wie der Herr Gebete erhört, ist Seine Sache. God answered my Prayer His Way. Schreibe Gott nicht vor, wie Er solch ein Gebet erhört! - Dieses mein Gebet nahm Er, der heilige Gott der Liebe und der Wahrheit, sehr ernst. Denn Gott der Allweise sagte durch Hans-Peter Gr. später, wohl im Jahre 1977 in Wobü, durch eine Prophetie: „Du wirst durch eine Dunkel­heit gehen. Du sollst die Abhän­gigkeit von Mir lernen.“

Ich wusste 1977 genau, dass Gott mich damit meinte, denn ich antwortete mit einem öffentlichen lauten Gebet. Zu diesem Beten möchte ich anmerken, dass ich sonst Jahre lang schwieg und nicht laut betete. Aber jene Prophetie von Hans-Peter sprach mich tief in meinem Geist so sehr an, dass ich durch den Heiligen Geist wusste, ich war gemeint! Und ich betete laut in Hingabe den Vers in Römer 8, 18 nach, wo es heißt: "... ich halte dafür, dass die Leiden der Jetztzeit nicht wert sind, verglichen zu werden mit der zukünftigen Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll ...". - Alle Dinge werden uns zum Besten dienen, wenn wir Gott lieben! Es soll etwas Schönes herauskommen, nämlich Erweckung. Das weiß ich. Ich habe es so gewollt; ich habe mitgearbeitet. - Heute (2021; 2024) sehe ich den Zusammenhang; und ich kann dem Herrn danken und beten: "Du bist gerecht in allen Deinen Wegen!" - "He is just in all His ways. He is so, so good."

Der "Vater" dieser von Gott gesegneten Bibelschule, Gordon Lindsay, hatte die Prophetie: "Weltweite Erweckung wird kommen; ihr Schlüssel wird Deutschland sein." - Das saugte ich auf; ja, diese Prophetie sprach mich an.

1982/83 war ich Zivildienstleistender in der MHH, in der Medizinischen Hochschule Hannover. Ich schrieb EKG's und machte Röntgenaufnahmen von der Lunge. Man konnte das leicht lernen. Immer nur die Lungenflügel musste ich röntgen. Das war wegen des Aufenthalts auf den Intensivstationen etwas schwer für mich, weil ich zum Beispiel klinisch Tote sah.

Schöner während der Zivildienstzeit waren einige "Bonbons": Ich bekam eine Herzkatheter-Untersuchung zu sehen; das war interessant. Dann waren Patienten mit Bypassoperationen und richtigen Herzverpflanzungen dort.

In dieser Zeit wusste ich allmählich, dass Gott noch etwas mit mir vorhat. Aber was genau? Ich hatte den Eindruck, es werde irgendwann um Asien und eine Datenbank? gehen. Aber viel genauer wusste ich es nicht.

Gerne erinnere ich mich an meine Gitarrenspiel-Zeiten in Frankfurt, im Schwarzwald und in Duisburg.

Im Januar 1984 machte ich in der MHH Hannover zwei Wochen lang ein Praktikum für Informatik. Ich lernte dort ein wenig Computer-Wissen.

Schloss Hurlach

Ich war dann von Ende Januar bis August oder September 1984 in Hurlach, wo die Jüngerschaftsschule von "Jugend mit einer Mission e. V." stattfand. Ein Highlight dort war die Prophetie: "Du bist wie ein Rennpferd, aber du wirst in Meiner Leitung gehen müssen; verfügbar und zahm." Originalton: "You are like a race horse. But you will have to go in My Guidance." - Lehrreich auch, dass man beten darf: Ich werde meine Sünden bekennen. Dass man eine Sünde als Demutsübung vor einem Menschen bekennt, war da gemeint; auch geht hoffentlich daraus hervor, dass man sich bei dem Bewusstwerden einer Sünde fest vornimmt, diese vor jemandem zu bekennen. - Ich konnte in meinem christlichen Leben immer wieder "Zeugnis" von Jesus geben. Damit ist gemeint, dass man aus seinem Leben mit Jesus erzählt; besonders, wie man sich zu Ihm, zu Jesus, bekehrt hat und dass sich das Leben positiv verändert hat. In der Bibel steht: "Wenn ihr Jesus vor den Menschen bekennt, dann wird Er, der Herr Jesus, euch vor dem Allmächtigen Gott bekennen." - In Hurlach lernten wir auch über die Ehrfurcht vor Gott. - In den USA besuchten wir den "Grand Canyon" in Arizona.

Grand Canyon
Grand Canyon

1985 bis 1988 ging ich meinen Weg in Essen; ich lernte dort Elektroniker. Hier weckte ich meine Leidenschaft mit dem Homecomputer „Commodore 64“. Ich begann, in der Programmiersprache BASIC zu program­mieren. Auch die Programmier­sprachen Assembler und C sah ich mir an. Das Programmieren sollte noch später ziemlich wichtig für mich werden. Gott hat mir diese Zeit gegönnt.

Ein netter Kap-Anamur-Vietnamese, der Chinesisch sprach, Ngoc-An, wollte eine Zeitlang von mir ziemlich oft Unterstützung beim Lernen haben. Wir mussten in Essen zusammenhalten. Er schrieb einige chinesische Zeichen neben seine Elektronik-Aufzeichnungen.

Bei der Arbeitssuche ist man ziemlich allein, dachte ich damals. Ich erlebte das selbst nicht so sehr; musste aber mit ansehen, wie Ngoc-An sich 120-mal bewerben musste und danach erst eine Stelle als Elektroniker bekam.

Ich nahm meine erste Arbeit am 1. November 1986 auf - auch als Elektroniker - bei einer Firma in Dortmund. Dieses Unternehmen bot mir leider nur ein halbes Jahr eine Stelle, bis April 1987. Danach war ich enttäuscht, dass die Arbeit so jäh abgerissen war. Darum wollte ich stu­die­ren. Das Studium, das ich aufnahm, begann ich im September 1987 in Bochum als Gasthörer. Was in Bochum besonders war: Es gab ein Computer-Netz mit Terminals und ein BASIC mit "D" für "Drucke" und "F" für "Für" = "for".

Bis April 1988 war ich arbeitslos. - In Hannover wurde ich dann im Mai 1988 ausgebildet und getestet, um später in der Firma "Baustellen-Absperr-Service" zu arbeiten.

Schöne Ermutigung: In Hannover bescheinigte man mir im Mai 1988, dass ich gut lernen konnte und kann. Irgendwann sagte der Chef von B.A.S. zu mir: "Sie sind ein Schreibtischtäter". Er meinte damit, dass ich nicht draußen, sondern drinnen am Schreibtisch besser arbeiten könne. Wenn man daraus lesen kann, erkennt man, dass auf Schreibtischen auch Computer stehen. Später entdeckte ich so richtig den Computer.

1988 begann meine allerbeste Arbeitsphase, in Flörsheim, westlich von Frankfurt am Main und östlich von Wiesbaden. Es ging unter anderem um Verdrahtungen und feine Elektronik an einem Lackierautomaten. Ich fuhr mit meinem Auto nach Flörsheim - von Essen aus. Zunächst musste ich also immer weit fahren am Wochenende, teilweise als Fahrgemeinschaft. Mein "Kumpel" kam auch irgendwo aus dem Ruhrpott mit einem getunten Käfer, und er holte mich gelegentlich zur Arbeit ab. Danach wohnte ich in Frankfurt. Zunächst war ich Leiharbeiter; dann fest angestellt.

Ab November 1988 ungefähr wohnte ich dann in Frankfurt, und zwar in einer christlichen Wohngemeinschaft. Christliche Wohngemeinschaften suchte ich lange Zeit auf. Erwähnenswert ist hier vielleicht mein Bestreben, ab März 1989 durchweg in "Zungen" zu beten. Diese Phase des Betens in Sprachen ohne Unterlass begann nun, weil es für mich einen gewissen Druck in der Frankfurter WG gab. Aber das wirklich gute, anhaltende Gebet in Sprachen ist auch ein Zeichen für Hingabe an Gott. Infolgedessen, als Geschenk von Gott, entdeckte ich die erweckte Gemeinde in Frankfurt mit Andreas Herrmann. Es war eine heftige und lebendige Erweckung. Meines Erachtens war es eine äußerlich chaotisch wirkende Aufbruchstimmung, die aber geistlich wohlgeordnet war, trotz des Anscheins von Chaos. Da gab es die grundsätzliche Gebetszeit, in der ich frei wurde. Man begrüßte und umarmte uns, die wir in den Gottesdienst kamen. Das nenne ich einen erweckten Begrüßungsdienst.- Ich bat Jesus zu einem späteren Zeitpunkt um Führung. Um herauszufinden, was der absolute Wille Gottes ist, ging ich zu Fuß bis zur Gemeinde, traf Andy Herrmann - und er sprach mir mit Autorität zu, dass ich von Gott die Kraft habe, nein zu sagen.

Herr, gib mir die Furcht des Herrn! Gib mir die "Shechina" Glory!

In dieser Zeit kaufte ich den ersten "Personal Computer" meines Lebens. Im Sommer 1989 hatte ich ein Auto und konnte ihn leicht transportieren, den Computer aus dickem Blech.

Es war ein "AT-286". Jenes Computer-Hobby war mir wichtig, und ich sagte 1989 auf die Frage, wofür ich diesen PC gekauft hätte, gebunden im Geist: "Für die Zukunft.".- Ich begann mit dem 80286-PC schnell zu programmieren. Zuerst war es die "Batch-Programmierung", dann die einfache Programmierung in BASIC und am Ende die Programmierung in C. Ich begann 1990 mit "richtiger" Hobby-Programmierung in C; was fortan bis 2026 ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben werden sollte. Es war eine "Brücke" für geraume Zeit.

Ein ähnlicher PC
Ein ähnlicher PC

Andreas sagte: "Es ist okay, wenn man sich nicht so wichtig nimmt, wenn man nicht gleich pikiert ist." (Ungefährer Wortlaut).

Ich bin mit Christus - schon gekreuzigt worden, und nicht länger lebe ich, sondern Christus lebt in mir. - Ich bin auch ohne die (ständige) Anerkennung von Menschen - wertvoll in den Augen Gottes.

Andreas rief und proklamierte immer: "Komm, Heiliger Geist! Komm - mit Kraft!" John und Paula Sandford waren zugegen, um ein Seminar in Frankfurt zu halten - und John betete für mich und besonders für die Heilung der Beziehung zu meinen Eltern! John verbot dem Feind Gottes im Namen Jesu, in uns zu wirken.

Gegen Zeugen Jehovas

1989 arbeitete ich in Flörsheim, was mich ermutigte. Einer meiner Vorgesetzten, Herr Schwichtenberg, hatte einen guten moralischen Standard. Allerdings stellte sich heraus, dass er ein Zeuge Jehovas war. Watzlav Schwichtenberg aus Polen fühlte sich mit den Monaten, in denen wir zusammen arbeiteten, ermutigt, mich von seinem Glauben zu überzeugen. Die Zeugen Jehovas glauben nicht so an Jesus, wie es in Johannes 5, 18 steht.

Ich weiß, dass die Zeugen Jehovas eine Sekte sind. Ich konterte damals sehr weise mit der schönen Bibelstelle Phil. 2, 5 - 11 (Elberf.): Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus ⟨war⟩, 6 der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt (oder: wie einen Raub festhielt), Gott gleich zu sein. 7 Aber er entäußerte sich und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, 8 erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. 9 Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist, 10 damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beugt, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, 11 und jede Zunge bekennt, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

So steht es in der Bibel: "Obwohl er (Jesus) in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht daran fest, wie Gott zu sein." Das Gottsein stand ihm zu. - Siehe dazu die verfälschte JW-Neue-Welt-Übersetzung im Bild! In einer falschen Bibel steht: "... was ihm nicht zustand ...".

Duisburg holterdipolter, Russland

Ab 1990 ging alles ein bisschen holterdipolter; mein Leben wurde sehr aufgemischt: Ich zog von Frankfurt nach Essen und von Essen nach Leer; begann bald in C zu programmieren; ich fuhr um 22 Uhr nach Duisburg; schlief manchmal im Auto, wenn es nicht zu kalt dafür war; ich fuhr endgültig nach Duisburg, wie ich dachte, um dort eine erweckliche Zeit zu haben; hatte erste Heilungserfolge; schlief manchmal kaum. Na, wenn das nicht holterdipolter ist!

In der Pfingstgemeinde in Leer spürte ich wieder die Kraft zu heilen. In Leer-Loga ritt ich im Philippsburger Park tatsächlich Galopp. Das zeigt mir, dass bei Gott alles möglich ist, denn Galopp hätte ich mir wohl normalerweise nicht zugetraut!

Glasnost

Von April 1990 bis September 1991 besuchte ich also die sehr erweckte und charismatische Gemeinde dort in Duisburg. Hier war mein Erlebnis, dass ich mit einer Gitarre in der Hand Lobpreis leiten durfte und (schön getrieben) vom Heiligen Geist jemandem schnell die Hände auflegte, so dass eine spontane Heilung geschah! Dies war in der Nähe von Hajo. - Von Duisburg aus fuhren wir zweimal mit einem älteren Bus nach Russland; einmal mit der Betonung, mit einigen Gegenständen den Folgen von Tschernobyl abzuhelfen (Wir hatten vier Geigerzähler bei uns.) - Ich war intensiv dem Gebet gewidmet. Wir beteten für Kranke, und meines Wissens gab es Heilungen, was ich aber nicht beweisen kann.

In Duisburg bekam ich für mein späteres Leben wichtige Prophetien und gute Impulse. Zum Beispiel gab mir ein Pastor ein Glas Wasser zu trinken und sprach mir zu: "Aus deinem Innern werden Ströme lebendigen Wassers fließen." Ich bekam das schöne Wort: "Allezeit Sieg in Jesus, wenn Waffenrüstung." Allgemein sagte der liebe, vorbildliche Hajo: "Es gibt nur Herausforderungen!" 1990 gab es bei mir die Befreiung von dem Isebel-Geist, als ich zum erstenmal zur Glasnost-Zeit mit in Russland war. Dort in Minsk oder auch anderswo sangen und predigten wir auf der Straße, dass Gott gut ist und dass Jesus rettet. Aber vielleicht war es auch bezeichnend, dass wir nach einem gewissen Anlauf für die Kranken beteten. Ich erinnere mich ganz genau an den "Vorspann": Jemand musste beten und kämpfen, damit wir noch einen "Heilungsteil" hatten, bei dem wir für Kranke um Heilung beten durften. Hajo sagte: "Betet für die Kranken!" Ich betete für zwei oder drei Menschen, und es war erfolgreich, denn ich betete für eine kranke Nase, und die Frau war plötzlich ganz überrascht, dass sie gut riechen konnte! Das nahm ich an, denn wir hatten eine "Sprachbarriere".

Zu jener guten Zeit bekam ich von Gott das Lied: "Herr, strecke Deine Hand aus zur Heilung . Gib Deinen Knechten Freimütigkeit, zu reden Dein Wort."

Damals schwankte ich zwischen Duisburg und Leer, weil ich im Winterhalbjahr nicht so gut in Duisburg sein konnte; denn ich schlief oft in Duisburg im Auto (wo es manchmal kalt war) und ich ging dort in die Ortsgemeinde. Auch in Leer ging ich in eine sehr gute Gemeinde.

Nun kam auch bald die Zeit, nämlich 1991, als ich mit dem richtigen Programmieren in C/C++ begann.

Von 1992 bis 1997 war mein erster Wohnsitz Emden. Im Jahre 1992 etwa begann ich, mich mit christlicher "Dauermusik" zu berieseln. Das war zum Teil richtig laut in meinen Ohren, und ich hatte einen Walkman und Kopfhörer auf und christliche Lobpreis-Musik laut an; durch die ganze Nacht. Ich erlebte seitdem kleine Wunder! - Hier erwähne ich, dass ich 1992 über zwei Jahre lang beinahe asketisch lebte und dass ich in dieser Zeit im Fleisch "litt" (1. Petr. 4, 1). - Ein lieber Pastor gab mir den Bibelvers Johannes 14, 27.

Einmal in dieser Zeit sah ich einen jungen Mann im Krankenhaus mit Blut im Bett. Ich erkannte, dass er Nasenbluten hatte. Sofort betete ich zum heilenden Herrn Jesus, dass die Blutung aufhören möge. Und derselbe junge Mann war später wohlauf und quicklebendig. Ich musste annehmen, dass die Blutung gestoppt hatte. - Eine Zeitlang war ich "Pfingstler" und lernte so allmählich zu proklamieren: "Heilung und Befreiung gehört mir in Jesus-Name! Ich werde nicht sterben, sondern ich werde leben - und die Werke des Herrn verkündigen!" - Es gab sogar einen gewissen Druck während der Arbeit in der Cafeteria; da brauchte ich Gott sehr. Ich saß - vielleicht zum Ausgleich des Drucks - am Computer. Ich programmierte 1992 bis 1995 in C/C++ als Hobbyprogrammierer. 1994 begann ich, zur VHS (Volkshochschule Emden) zu gehen und den "EDV-Anwenderpass" zu machen - mit vier gültigen Prüfungen. Ich lernte im Anschluss daran Word for Windows.

Seit 1993 höre ich "Binding-the-Strong-Man-Musik": Ich verbanne satan bewusster aus meinem Leben. I kick the devil out.

Es gab Sommerurlaube, zum Beispiel nach Bad Tölz oder nach Eisenach, wo die lutherische Wartburg ist.

eine besondere Sache war 1994 im Schwarzwald. Ich nenne es "Operation Theßensohn". Sie hieß Gr. Theßensohn. It came to me an extraordinary, great "swoosh" by the Holy Spirit! Ich war so voll mit Heiligem Geist vom ständigen Beten in Sprachen, dass es ganz übernatürlich war. Wir sangen Lieder, und so geschah es wie durch ein großes Wunder, dass ich plötzlich "Come, Holy Spirit" sagte und dass die liebe Gretel T. frei wurde vom Rauchen und von manchem mehr noch, denke ich. Es war schon schön und gewaltig! So etwas habe ich selten erlebt.

Jenes Ereignis möchte ich noch einmal etwas ausführlicher beschreiben: Zuerst sangen wir 1994 in einem selbst organisierten Kreis ohne Leiterschaft gute Lobpreislieder. Dass dies ohne die Leiterschaft angedacht war, sehe ich heute als nicht glücklich und falsch an. Dann geschah es: Die liebe Gretel "fuhr" wie eine Schlange auf dem Boden und wand sich kurz vor ihrer Befreiung ganz schnell direkt vor meinen Füßen auf dem Teppich! - Ich sagte, gebunden im Heiligen Geist: "Come, Holy Spirit!" Ich konnte diese englische Ausprache nicht steuern; ich hätte ja Deutsch sprechen wollen. Und sie war sofort frei. - Weil ich weiter ohne Unterlass in Sprachen betete, so denke ich heute, konnte der gute befreiende Herr Jesus noch einen anderen jungen Mann von der Kette des Rauchens in die Freiheit bringen, sagen wir, etwas weniger spektakulär. Das geschah auch sofort.

Dann, 1996, pflegte ich einen kleinen Garten mit einem ganz kleinen Teich. 1997 war ich in dem schönen Oldenburg und programmierte in C/C++. Hier in Oldenburg lernte ich "COGPACK" kennen und versuchte, Teile aus diesem kognitiven Programm in C++ selbst zu programmieren. Meine Ergebnisse waren etwas unprofessionell, aber das war mir ja egal.

1998 in Leer angekommen, machte ich mich verbindlich in Hans-Peter Grabes Gemeinde. Es war damals ein eher nicht-charismatischer Kontext.

Irgendwann gab es die vage Vision: Ich wollte Menschen helfen, in ihre Berufung zu kommen. Noch genauer gesagt, will ich etwas machen, was Menschen konkret dazu verhilft, in die Mission zu gehen. Und das mit dem Computer.

Von 1999 bis 2015 hatte ich bei M. Falk die Arbeit als Abfüller.

Es gab auch eine "Dornröschenzeit": Von 2000 bis 2010 etwa lebte ich in einer Kunstpause. Mein Vater starb 2005.


Bisschen Erweckung

2011 kam eine entscheidende Wende. Ich wollte nicht mehr aktiv manipulieren. Wer will das schon? Ich schreie seitdem mehr zu Gott, damit ich frei werde! Um in diesem Bereich rein zu werden, half mir die Waffenrüstung nach Epheser 6, und auch die "Kreuz-Jesu-Lehre" von Derek Prince. Ich erlebte zu einem gewissen Grad eine Erneuerung und geistliche Erweckung meines christlichen Lebens: Es begann mit jener Lehre von Derek Prince. Damals stellte ich aus jenen Kassetten drei CDs her. Ich hörte wie zufällig diese sehr gute Lehre über Zauberei oder witchcraft. Die Serie von Derek Prince heißt: „Das Kreuz besiegt die Zauberei.“ Das Kreuz Jesu ist hier gemeint. Ich vollzog alles nach, was der Prediger sagte. Nur Derek Prince, dem lieben Herrn, den Bibelversen und den Gebeten für mich ist es zu verdanken, dass ich aufwachte! Denn ich wachte wirklich ziemlich gründlich auf! Zwei Jahre später fuhr ich nach Süddeutschland und traf Daniel Tracy. Daniel betonte die Bibelstelle: "Dein Reich komme!" Ich betete ernst für Erweckung.

Nun konnte ich für eine Zeitlang erst wieder die Bibel lesen – und ich las – auch gerade im Bahnhof – sehr viel und ausgiebig die papierne Bibel. Der wichtigste Effekt des vielen Lesens war, dass ich mein Leben ordnen konnte. Ein teilweiser Heilungs­prozess, den ich aber nicht festhalten konnte, begann.

Ich saß bei McDonalds, wo Gott zu mir sprach. Ich vergab viel tiefer und besser; ich weiß noch, wo ich saß, als ich richtig vergeben lernte: im Bahnhof in Leer und in dem Restaurant "Schöne Aussichten" - und später bei McDonalds. Ich entdeckte den Computer. Ich kaufte ein Laptop mit Windows 7 und Access 2010. Ich machte meine Bibellese mit jenem Laptop. Ich las immer wieder Derek-Prince-Bücher.



Ich betete mehrere Jahre ein bewusstes Gebet, seit ca. 2011 bis 2019: "Herr, gib mir 6 Millionen deutsche Missionare, die in alle Welt gehen werden!" -  Was das ausführlicher bedeutet, erkläre ich hier.

Im Jahr 2011 oder 2012 fing ich an zu beten: "Füll mich, Herr, mit Heiligem Geist und mit Feuer!" - Und so begann ein neuer Abschnitt in meinem Leben – mein „Leben am Computer und im Internet“. Damals dachte ich lange (2012 bis etwa 2024), die Computerzeit sei meine eigentliche Berufung. Einen wichtigen Anstoß dazu gab meine Mutter. Sie sagte eines Tages m Frühjahr 2012 zu mir: „Stefan, ich möchte meine Bilder der Öffentlichkeit zeigen und vielleicht ins Internet stellen. Ist das möglich?“.

Meine Mutter hatte seit 2003 vierzehn Jahre lang Malstunden für Seniorinnen und Senioren gegeben, wobei viele schöne Bilder entstanden. Ihre Bitte inspirierte mich, eine erste Webseite zu erstellen: senioren-koennen-doch-malen. Damit begann auch meine eigene Aktivität im Internet – zunächst mit dieser Webseite und bald darauf auch mit einem YouTube-Kanal. Meine Absicht war, Grundlagen der Informatik zu begreifen.

Ich hätte ihr so gerne geholfen, aber ich hatte noch keine Ahnung, wie so etwas geht: Webseitenbau! Im Mai 2012 kaufte ich durch Gottes Fingerzeig eine gute Digitalkamera, ohne zu wissen, wofür ich sie brauchen würde. Ich weiß auch noch, wo ich diese Kamera gekauft hatte: bei „Modern Optik“ in Leer. Später bei dem Veröffentlichen der gemalten Bilder nutzte ich diese Digitalkamera.

Im Sommer 2012 traf ich etwas, was ich später für Webseiten brauchen würde - durch Gottes gutes Eingreifen und durch die Leitung des Heiligen Geistes - einen leicht zu bedienenden Webseiten-Baukasten: Jimdo. Auf solch einer Webseite sollte natürlich auch guter Text stehen. Zum Glück und damit ich es einfacher hatte, schrieb meine Mutter einen schönen Text.

Stand: 2020
Stand: 2020

Schnell erstellte ich die Webseite „senioren-koennen-doch-malen.de“ – machte sie bei Google bekannt; zu diesem Zweck war ich ganz oft bei McDonalds, weil ich hier im Trubel "Inspiration" fand und weil ich eine Internet-Verbindung bei McDonalds hatte. - Da ich ein oder zwei Themen hatte, mit denen auch ich ins Internet wollte, erstellte ich auch eine Webseite für mich.

So sehr sah ich die Arbeit an der Webseite meiner Mutter als von Gott an, dass ich meinte, ich hätte nun meine Berufung gefunden: die Berufung der "Computerzeit": Obwohl ich auch schon mal übermüdet war, ging ich doch am Abend noch zu McDonalds und arbeitete weiter an der Webseite meiner Mutter bis um 2 oder 3 Uhr in der Nacht!

Ja, hier gab es noch ein wichtiges Ereignis, welches der Auslöser war, dass ich an die "Fibonacci-Zahlen", an den Goldenen Schnitt und an einen Weg mit christlichen Schulen glaubte. Es war genau am 1. Januar 2013. Ich fand ein ähnliches Video "Ancient Knowledge" bei YouTube:

2011 bis 2013 ungefähr erinnerte ich mich daran, dass der Herr mit Feuer tauft. Ich durfte beten: "Komm, Heiliger Geist und Feuer!" Ich merkte dann, dass ich besser die Stimme Gottes hören kann. Das Programmieren in C/C++ übte ich aber intensiver aus, weil ich dachte, die eigentliche Berufung entdeckt zu haben.

Im Mai 2014 - hat Gott mir die Gnade gegeben, quasi in die Zukunft zu schauen, wie ich glaubte. Damit meine ich folgende schöne, sehr ermutigende Begebenheit:

Ich erlebte jene Situation in Leer, wo ich "leiten" durfte auf Angelikas Ermutigung hin. Es geschah in einem Raum, in dem mehrere Computer und ein Drucker, ein Netzwerkdrucker standen. Eine Gruppe von fünf Menschen waren wir. Jeder wollte etwas am PC tun. Eine wollte Word benutzen, der andere wollte etwas bei Ebay sehen. Herr Janisch wollte aber nichts tun, er wusste jedenfalls nichts. Da sagte ich zu ihm: "Wir können ja drucken!" - Und das ging gut und verlief harmonisch: Jeder hatte etwas erreicht am Ende!

In der Zwischenzeit betete ich wieder wie früher für Erweckung - ganz konkret für 6 Millionen Missionare.

Es begab sich, dass ich von Gott hörte: "christliche Schule"; es mag sommers 2016 oder 2018 gewesen sein. Ich erinnere mich nur noch, dass die Ruhe in Holland mir dazu verhalf.

Ich höre viel "Binding-the-Strong" - auch nachts. Oder andere christliche Musik. Ganz oft lockte der Heilige Geist mich, meine "Binding-The-Strong-Man"-Musik anzuschalten. So merkte ich, dass mir Dinge am Laptop auch viel besser gelangen!


Heilung

Ich hörte immer gern die Predigten von Hans-Peter. Einmal sagte er folgende Sätze: "Der Gott hingegebene Heinrich Kemner sagte einmal auf die Frage, wie man das in der Endzeirt schaffen wird oder kann, noch richtig Jesus nachzufolgen: Noch extremer!" - Hans-Peter hatte auch für mich gepredigt! - Wenn Erweckung, dann fang in mir und bei mir an, Herr!

Das Kreuz Jesu hilft auch Jerusalem
Das Kreuz Jesu hilft auch Jerusalem

Auch zum Heilungsprozess gehört, dass ich seit Oktober 2017 für Israel beten kann. Es macht mir Spaß, Informationen von ICEJ über Israel anzusehen! Inspiriert hatte mich die liebe, sich um Jesus und um Israel (ICEJ) bemühende Bernharda J.

Seit 2019 strenge ich mich wieder an, die objektorientierte Programmierung zu begreifen. Auch Englisch ist jetzt verstärkt mit dabei, weil ich amerikanisches Englisch sprechen können will. Zu jener Zeit war mir das alles "Berufung genug".

Ich lernte 2020 Rodney Howard-Browne durch das Internet kennen. Das ist ein großer Segen. "Lord, I want Your Fire!"

Im Laufe des Jahres 2020 lerne ich gute Pastoren kennen wie z. B. Tobias T. und Leo - und weitere Prediger aus Amerika.

So etwa Ende 2020 lernte ich den lieben Daniel Exler und den lieben Edmund kennen. Das ist sehr gut.

In diesem Kontext kann ich auch hier erwähnen, dass ich "Zoom" hatte und benutzte. Beim "Zoomen" bekam ich die Prophetien: "Engel werden Dich beschützen." Und direkt von Edmund E.: "Alles muss mir zum Besten dienen."

In meinem Leben habe ich immer wieder - wenn auch manchmal mit Abstand - von Jesus erzählt.

2020 wurde mir die Bibelstelle groß und wichtig: "Tu das Werk eines Evangelisten. Vollführe Deinen Dienst." (2. Tim. 4, 5) - Ich habe im August 2020 den lieben Bernd zu Jesus gebracht. Das war sehr schön. (Geb: 25. 8.)

Markantes Ereignis: Seit 2021 kann ich durch G.s Ermutigung nach Papenburg mitfahren, was sehr segensreich ist. Dort ist eine Gebetsnacht. Ich beginne dadurch, den Herrn besser zu preisen! "Der Herr ist hier, wir geben Ihm Ehre!" - Das erlebe ich sehr intensiv seit 29. 6. 2021! Auch die Lieder aus Wolfenbüttel kann ich privat gut singen. Das Wort, das alles verändern wird, lautet: "Geh mit Prince evangelisieren!"

Totale Erweckung

Noch besser von Jesus weitersagen, das geschieht seit Juli 2023 ungefähr. Manfred empfahl mir, bestimmte Videos von Peter Wenz bewusst anzusehen. Ich schaute nur das letzte Video jener Videoreihe an. Weil ich angesprochen war und weil ich wusste, dass Gott spricht, nahm ich im Juli 2023 Kontakt zu Christen in Stuttgart auf. Das "sozo"-Gebet war die Voraussetzung zu einer nun folgenden Phase der Befreiung. So war es mir erst möglich, dass ich im Oktober und November 2023 in meine gekränkte Vergangenheit schauen konnte und viele Dinge aufschrieb. Ich ging von nun an verbindlich in die lebendige Kirche.

Genauer gesagt: Ich bin Gott sehr dankbar, dass Manfred mir oft Impulse gibt, die ins Schwarze treffen. Am 3. August 23 hatten wir eine sozo-Sitzung über Zoom! Und seitdem geht es mir entscheidend besser. Mein christliches Leben stagniert nicht mehr so.

Himmlischer Vater, pass nun auf mich auf, damit ich demütig bin vor Dir! Vater, mach mich humble before You, and speak again in my life; God, rewrite my past; in the name of Jesus I pray! And I renounce all fear, shame and all rejection in my life!

Apropos Papenburg: Ich bekomme sinngemäß das Folgende: Ich jage auf das Ziel zu, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus (Phil. 3, 14). Denn der Pastor gab mir den heißen Tipp: Sieh nach vorn, du hast hinten keine Augen." - Durch die Gemeinde erlebe ich "Erweckung" und evangelisiere.

Bleib da. So sagt Gott. Ich habe erlebt, wie wir die "Erweckung" ausgerufen haben, zum Beispiel in Berlin. So sprach Kerstin als Sprachrohr des Heiligen Geistes Erweckung aus. 2024 und 2025 sind wirklich ereignisreiche Jahre.

200 € geschenkt

Auch finanziell aus Glauben zu leben, das ist die Herausforderung von jetzt an. Der liebe Gott lässt uns im Februar 2025 etwas Schönes erleben und beschent uns: Gott will uns Mut machen.

Es begann am 8. Februar 2025. Kerstin und ich bekommen unabhängig voneinander das Wort: "Der Gerechte wird - auch finanziell - aus Glauben leben." - Das lässt uns beten; und wir haben den Eindruck, wir könnten nach Weener fahren, um günstig Kleidung für mich zu erwerben. Wir fahren nach Weener, gehen in das große "Soziale Kaufhaus" dort. Ich finde Oberhemden, Pullis und Jacken, die nach Kerstins weiblich-fachmännischem Blick gut an mir aussehen. Das alles kaufe ich, wobei mein Geld gerade ausreicht: 30 €!

Eine Missionarin in Estland braucht am 11. Februar 2025 dringend Geld und kontaktiert Kerstin. Wir sind beide freigiebig und investieren fast unser letztes Geld in die genannte Missionarin. Kerstin überweist ihr also das Geld, etwas über 20 € vielleicht.

Der Heilige Geist ermutigt uns, am 13. Februar 2025 wieder ins Ruhrgebiet nach Gelsenkirchen zu fahren, wie schon einmal. Fast ohne Geld. Man lässt uns beide ganz vorne sitzen, im Gottesdienst, obwohl wir etwas zu spät sind und der leidenschaftliche Lobpreis der Roma [ˈʁoːma] bereits zum Himmel steigt! Dort ist es sehr schön, unter der Anbetung; und der Himmel geht auf! Kerstin hat keinen Cent mehr, und ich habe noch einen knappen Euro in Form von einigen Kupfermünzen. Ich zeige Kerstin den kargen Inhalt meines Portemonnaies. Dort in der Versammlung befindet sich vorne beim Podium ein öffentlicher Opferkorb, so dass jeder es sehen kann, wenn jemand hingeht und etwas einlegt; aber wieviel jemand einlegt, kann man nicht sehen.

Kerstin sagt dann zu der Zeit des Opferns zu mir: "Gib mir 2 Cent, die ich einlegen werde. Und leg dein ganzes Restgeld ein. Ich habe so den Eindruck." - Ich bin damit einverstanden, weil wir sehr im Geist sind. Wie hoch unser klitzekleiner Geldbetrag ist, können der liebe Pastor Lelek und alle Gottesdienst-Besucher nicht sehen, wie gesagt. Als wir beide die wenigen Kupfermünzen eingelegt hatten, kam der Pastor Lelek zu uns, drückte mir ganze 200 € in die Hand und sagte: "Für euch beide!" - Wir haben Gott gedankt, denn das war in unseren Augen ein großes Geldwunder! Gott lässt sich nichts schenken.